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Entspannung: Mit Yoga & Co. gegen Schlafstörungen



Schlafstörungen sind oft die Folge von emotionaler Anspannung. Entspannungsmethoden wie Yoga oder autogenes Training können dagegen helfen.

Hinter Schlafstörungen verbirgt sich meistens eine emotionale Anspannung, die Folge von Stress und Sorgen ist. Diese Anspannung drückt sich auch körperlich aus. Es kann deshalb sinnvoll sein, bei Schlafstörungen Techniken zur Entspannung wie Yoga, autogenes Training, Muskelentspannung nach Jacobson und Tai Chi zu lernen oder eine Atemtherapie zu machen.

Entspannung für den Geist

Gemeinsam ist diesen oft sehr traditionsreichen Techniken, dass sie beruhigend auf das vegetative Nervensystem wirken. Dies führt zu einer körperlichen Entspannung, die sich auf die seelische Verfassung übertragen kann: Das Grübeln lässt nach.

Regelmäßiges Üben ist wichtig für die Entspannung

Es ist sinnvoll, Yoga und andere Techniken zur Entspannung regelmäßig und nicht nur in Phasen akuter Schlafstörungen zu praktizieren. Denn die verschiedenen Entspannungstechniken erfordern viel Übung und zielen darauf ab, insgesamt gelassener zu werden. Das scheint einleuchtend: Schließlich kann kaum jemand am Abend ruckartig entspannen, wenn er den Tag in großer Nervosität verbracht hat.

Besserer Umgang mit Krisen

Lehrer der Entspannungstechniken betonen immer wieder, dass ihre Übungen nicht die Probleme lösen, die hinter den Schlafstörungen stecken. Gleichwohl können Yoga, autogenes Training, Atemtherapie und viele andere Techniken zu einer inneren Ruhe führen, die den Umgang mit Krisen und komplizierten Lebenssituationen erleichtert.

Weniger wirksam bei Durchschlafstörungen

Entspannungsübungen wirken bei Einschlafstörungen relativ gut. Allerdings helfen sie bei Durchschlafstörungen weniger, sie den Verlauf des Schlafs nicht beeinflussen.

Zwei Atemübungen, die müde machen
Übung eins: Legen Sie Ihre Hände auf den Bauch und spüren Sie bewusst Ihren Atem.

Wenn Sie nach zirka zehn Minuten noch immer nicht eingeschlafen sind, können Sie Übung zwei ausprobieren:

Setzen Sie sich aufrecht hin und lassen Sie den Kopf bei geöffnetem Mund langsam in den Nacken fallen, richten Sie ihn langsam wieder auf, ohne ihn nach vorn zu neigen. Sie werden unweigerlich gähnen, was Ihre Entspannung fördert. Wiederholen Sie die Übung einige Male.

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