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Schilddrüsenerkrankungen: Ultraschalluntersuchung



Die Ultraschalluntersuchung (Sonografie) liefert auf sanfte und schmerzfreie Art ein Bild der Größe, Lage und möglicher struktureller Veränderungen der Schilddrüse. Mit einem modernen Gerät kann der Arzt bereits Gewebeveränderungen von geringen Ausmaßen erkennen.

Ärztin führt bei einer Frau eine Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse durch © Thinkstock
Zunächst zeigt das Bild, ob die Schilddrüse deutlich über der altersabhängigen Durchschnittsgröße liegt. Ihr Volumen beträgt für eine erwachsen Frau etwa 18 Milliliter, für einen erwachsenen Mann etwa 25 Milliliter.

Gesundes Schilddrüsengewebe wird als gleichmäßig „graumeliert“ dargestellt. Abweichungen sind entweder hell – dann handelt es sich um einen dichten Knoten – oder dunkel zu sehen. Bei dunklen Stellen kann es sich um einen Hohlraum wie ein Blutgefäß oder eine flüssigkeitsgefüllte Zyste handeln, es kann aber auch eine Entzündung oder ein Tumor sein.

Weitere Hinweise auf die Art der Erkrankung bringt die farbcodierte Dopplersonografie. Sie zeigt die Durchblutung des entsprechenden Gewebeabschnitts an. Beispielsweise ist eine Erkrankung an Morbus Basedow an der sehr intensiven Durchblutung des gesamten Schilddrüsengewebes zu erkennen.

Eine sichere Diagnose können Anamnese, körperliche Untersuchung und Ultraschall jedoch noch nicht ergeben – vor allem die Unterscheidung von gutartigen und bösartigen Knoten verlangt weitere Untersuchungen.
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